„Wir wollen Menschen wieder zum Essen zusammenbringen und gleichzeitig auf das Thema gesunde Ernährung aufmerksam machen. Besonders im Alter kommt diese oft zu kurz. Das Projekt „Im Alter i(s)st man anders“ wird die wesentlichen Ursachen von Ernährungsproblemen im Alter aufgreifen und die Grundlagen einer ausgewogenen Ernährung im Alter vermitteln“, sagt Projektkoordinatorin der Quartiersentwicklung, Anike Ohmes.

Krankenkassen unterstützen das Projekt
Das soll natürlich auch Spaß machen und vor allem schmecken. In appetitanregenden Bausteinen wird es neben Informationsveranstaltungen auch die Möglichkeit gegeben, Erlerntes ganz praktisch umzusetzen, gemeinsam einzukaufen, zu kochen und sich auszutauschen. Die Angebotsvielfalt und Variabilität der Lebensmittel erlauben die Zubereitung leckerer Alternativen – je nach Geschmack und Wunsch. Das können herzhafte, schnelle, vegetarische und vegane Gerichte sein.
Eine gesunde Ernährung ist eine wichtige Basis, um möglichst lange fit zu bleiben. Auch im Alter können so Erkrankungen vorgebeugt und gelindert werden. Genuss und freudvolles, wohnortnahes Miteinander erleichtern den persönlichen Weg zum gesunden Älterwerden - Faktoren, die in diesem Projekt eine große Rolle spielen und wesentliche Gründe für die Beteiligung der Krankenkassen sind.

Eine ausgewogene Ernährung macht fit im Alter
Eine ausgewogene Ernährung trägt entscheidend dazu bei, dass Menschen möglichst lange fit bleiben, seltener pflegebedürftig werden und in den eigenen vier Wänden bleiben können. Die Nahrungszubereitung wird jedoch mit zunehmendem Alter durch körperliche Einschränkungen erschwert. Außerdem sind häufig die finanziellen Mittel knapp und eine Vereinsamung nimmt die Lust an Zubereitung und Verzehr von Mahlzeiten.„Gerade ältere Menschen, die noch zuhause leben, sind für uns als Deutsche Gesellschaft für Ernährung viel schwieriger zu erreichen als diejenigen, die in einer stationären Einrichtung verpflegt werden. Dabei ist es so wichtig, sich im Alter gut zu ernähren – nicht nur, um fit zu bleiben, sondern auch, um rechtzeitig beispielsweise einer beginnenden Unterernährung, einem Diabetes oder einer Austrocknung entgegenzuwirken. Wir sind deshalb als Projektpartner der AWO sehr gerne dabei, um in den Quartieren sowohl die Seniorinnen und Senioren selber als natürlich auch die verschiedenen haupt- und ehrenamtlichen Kräfte vor Ort zu unterstützen“, sagt Dr. Schulze-Lohmann von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Ansprechpartner im Quartier:

·         Kiel »Lübscher Dreieck« | Annika Ahrens: 0431 640 0822
·         Lauenburg | Claudia Löding: 04153 597 21 28
·         Mildstedt | Cosima Mähl: 04841 73 007
·         Neumünster »Unter dem Wasserturm« | Maike Bernhardt: 04321 555 95 301
·         Neumünster Wittorf |Martin Harms: 04321 983 45 83
·         Schönkirchen |Nina Pelzer: 0431 20 91 200

Projektkoordination | Anike Ohmes: 0431 53 330 31

 
Projektstart in Schönkirchen
Foto: Von links: Nina Pelzer (Quartier), Dr. Petra Schulze-Lohmann (DGE), Tom Pukowski (DAK), Kerstin Berszuck (AOK), Dörte Christens-Kostka(MSGJFS),
Irene Michels (MSGJFS), Anke Buhl (AWO), Margrit Hellberg (AWO) und Gerd Radisch  (Bürgermeister Schönkirchen).