Nicht nur der Konsum, sondern auch damit verbundene Rauschgiftdelikte sind weiter angestiegen. Nach Meinung der AWO ist es wichtig auf Bundes- und Landesebene fachpolitische Lösungen und umfassende Hilfen für Abhängige und Angehörige zu etablieren. Dazu müssen Prävention und Frühintervention deutlich früher ansetzen. Darüber hinaus wäre es sinnvoll Drogenkonsumräume auszubauen, in denen Drogen unter hygienischen Bedingungen konsumiert werden können. „Das kann Menschen sowohl vom Konsum abhalten als ihnen auch leichteren Zugang zu Beratung und Hilfe schaffen und somit Prävention stärken“, zeigt sich Döcker überzeugt.
Der Weltdrogentag findet am 26. Juni statt und wurde 1987 von der UNO-Vollversammlung ins Leben gerufen, um an die Ziele der Mitgliedstaaten zu erinnern, eine internationale Gesellschaft ohne Drogenmissbrauch zu erschaffen und die Aufmerksamkeit auf die Drogenprobleme in der Gesellschaft zu lenken. Veranstalter und Initiator ist das Büro der Vereinten Nationen gegen Drogen und Kriminalität (UNODC).
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Die Arbeiterwohlfahrt gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege und wird bundesweit von über 335.000 Mitgliedern,
66.000 ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfern sowie 215.000 hauptamtlichen Mitarbeiter*innen getragen.
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