Für die Integration der vielen zugewanderten Menschen aus Krisengebieten spielt das Zusammenleben in den Wohnquartieren eine entscheidende Rolle. "Die Wohnung und ihr Umfeld, die Begegnung und der Austausch mit den Nachbarn sowie die Kontakte in Kitas, Schulen, Gesundheitseinrichtungen oder Begegnungsstätten sind elementare Voraussetzungen dafür, dass sich Einheimische und Zugewanderte respektvoll wahrnehmen, miteinander statt nur nebeneinander im gleichen Quartier leben und Integration überhaupt erst beginnen kann", so die Überzeugung von AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

Die Zuwanderung stellt eine große Herausforderung für das Zusammenleben in den Städten und Gemeinden dar. Deshalb unterstützen der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, der vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung und der Deutsche Mieterbund den Integrationspreis 2017. So sollen mit dem Wettbewerb zum Integrationspreis besondere Leistungen bei der Integration von Zugewanderten in Nachbarschaften und Wohnquartieren gewürdigt werden.


Der Wettbewerb möchte anhand guter Beispiele öffentlichkeitswirksam aufzeigen, dass erfolgreiche Integration im Quartier beginnt. Gemeinsam müssen Kommunen, Wohnungseigentümer, soziale Träger und bürgerschaftliche Initiativen in den Wohnquartieren die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Ausgrenzung vermieden und Integration unterstützt wird. Dabei dürfen vorhandene Nachbarschaften nicht überfordert werden.
Die Wettbewerbsunterlagen können auf der Website des Preis Soziale Stadt www.preis-soziale-stadt.de/integrationspreis abgerufen werden. Die Bewerbungsunterlagen sind bis Montag, den 23. Januar 2017, an die Geschäftsstelle des Wettbewerbs zu richten: vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V., Fritschestraße 27/28, 10585 Berlin, Telefon: 030 39 04 73 130

Der Integrationspreis 2017 wird am 13. Juni 2017 im Rahmen des Nationalen Stadtentwicklungskongresses in Hamburg verliehen.

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