Mitgliederbutton 28 10 2013 bearbeitet-1

Für die Menschen im Land und eine gerechte Gesellschaft – AWO fordert Stärkung des Ehrenamts, Bekämpfung von Wohnungsnot und Armut und Schutz von Frauen

Kiel. Am 8. Mai wird in Schleswig-Holstein ein neuer Landtag gewählt. Als sozialer Träger mit langer Tradition formuliert die AWO Schleswig-Holstein anlässlich der bevorstehenden Wahlen ihre Erwartungen an eine zukünftige Landesregierung. „Um die Zukunft sozialer zu gestalten, muss die künftige Landesregierung schnell und entschlossen handeln: Es gilt, Fehler der Vergangenheit zu korrigieren, Mut für innovative Ideen aufzubringen und eine offene Haltung zu Themen der sozialen Gerechtigkeit an den Tag zu legen“, sagt der Vorsitzende des Präsidiums der AWO Schleswig-Holstein Wolfgang Baasch.



Momentan erfährt das Land durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, wie wichtig ein gut ausgebauter Sozialstaat ist und welche Folgen Ungerechtigkeiten, überfällige Reformen und praxisferne Gesetze haben können. So sieht die Arbeiterwohlfahrt gerade mit und nach der Pandemie dringenden Handlungsbedarf für den Schutz von Mädchen und Frauen vor häuslicher Gewalt, bei dem Thema Armutsbekämpfung und dem Ausbau der Bildungschancen sowie bei der Bekämpfung der Wohnungsnot und der Anerkennung des Ehrenamts. Hierzu betont Baasch: „Ehrenamt ist keine Arbeit, die nicht bezahlt wird – es ist eine Arbeit, die unbezahlbar ist. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass viele gesellschaftliche Herausforderungen überhaupt erst durch das Engagement von Ehrenamtlichen gelöst werden. Wir brauchen dringend eine entsprechende Aufwertung dieser Einsatzbereitschaft in Schleswig-Holstein.“

Von der künftigen Landesregierung erwartet die AWO Schleswig-Holstein ein klares Bekenntnis zur Lösung der drängendsten Herausforderungen. Der Forderungskatalog bildet daher keine vollständige Agenda ab, sondern zeigt vordringliche Handlungsfelder auf. Vorne an steht die Frage nach einer Strategie zur Bewältigung des Fachkräftemangels in allen Feldern der Sozialen Arbeit und der Pflege sowie einer Strategie für die Stärkung der Anerkennung Sozialer Arbeit. „Soziale Arbeit ist systemrelevant und bildet das Rückgrat unserer Gesellschaft. Von der zukünftigen Landesregierung erwarten wir, die Strukturen des Sozialstaats weiter auf die Zukunft auszurichten, die Leistungen der Arbeitskräfte in den sozialen Berufen finanziell anzuerkennen und Strategien gegen den Fachkräftemangel zu entwickeln. Dafür brauchen wir eine starke und gemeinsame Sozialpolitik. Hierbei können die Entscheidungsträger auf die AWO als zuverlässige Partnerin bauen“, betont der Vorstandsvorsitzende der AWO Schleswig-Holstein Michael Selck.

Mitmachen und diskutieren!
Unter den Hashtags #MehrWertEhrenamt und #BezahlbarWohnenInSH ruft die AWO im Rahmen der Kampagne Menschen in Schleswig-Holstein in den Wochen vor der Landtagswahl auf, sich an der Diskussion um das Ehrenamt im Land und die Forderung nach bezahlbarem Wohnen zu beteiligen. Was muss sich aus der Sicht der Bürger*innen in Schleswig-Holstein verbessern? Welche Erfahrungen haben die Menschen gemacht? Mehr dazu unter:

www.awo-sh.de/landtagswahl

Forderungskatalog_LTW_SH_2022.pdf

Arbeiterwohlfahrt
Kreisverband Pinneberg e.V.
Verbandsbüro
Peterstraße 9
25335 Elmshorn

Wir sind von Montag bis
Donnerstag
in der Zeit
von 08.00 bis 15.00 Uhr

oder nach Vereinbarung für Sie da.

Fon: 04121 266 0 888
Fax: 04121 266 0 886
Mail: info@awo-kreisverband-pinneberg.de


Hans-Jürgen Damm
Kreisvorsitzender
Mobil: 0171 36 29 973