Mitgliederbutton 28 10 2013 bearbeitet-1

Aktion „Schleswig-Holstein spricht…über Rassismus“

AWO veranstaltet zum Internationalen Tag gegen Rassismus ein Speed-Dating mit der SPD-Landesvorsitzender Serpil Midyatli und Schüler*innen der Theodor-Litt-Schule

Neumünster. Anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus organisierte der „Respekt Coach“ des AWO Landesverbands Schleswig-Holstein Bashar Kanou gemeinsam mit den Lehrkräften Serap Çelimli und Cennet Aktaş der Theodor-Litt-Schule in Neumünster am vergangenen Montag ein „Speed-Dating“ unter dem Motto „Schleswig-Holstein spricht…über Rassismus“. Als Gast war die SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli vor Ort, um mit den Schüler*innen ins Gespräch zu kommen und ihre persönlichen Perspektiven zu dem Thema zu teilen. 

„Wir haben in Deutschland in den vergangenen Jahren einige Schritte nach vorne gemacht. Schreckliche Anschläge wie in Hanau haben das Bewusstsein der Menschen geschärft. Rassismus wird von vielen als ernstes Problem anerkannt. Als Gesellschaft stellen wir uns in einem breiten Bündnis gegen Gewalt, Hass und Hetze. Wir sind aber nicht am Ziel, beispielsweise beim Kampf gegen Alltagsrassismus. Ich freue mich, dass die AWO die notwendige Diskussion in die Schulen bringt“, erklärt Serpil Midyatli zum Termin. 

AWO SH spricht über Rassismus

BU: v.li. die Lehrkraft der Theodor-Litt-Schule Serap Çelimli, der „Respekt Coach“ der AWO Bashar Kanou, die SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli, die Regionalleiterin von AWO Interkulturell Hatice Erdem und die Lehrkraft Cennet Aktaş.

50 Schüler*innen der Theodor-Litt-Schule im Alter von 16 bis 22 Jahren beteiligten sich an der Aktion. So wurden nach einem Grußwort des Schulleiters Olaf Hirt und der Regionalleiterin von AWO Interkulturell Hatice Erdem sowie einem Input zum Thema durch die SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli die Schüler*innen in Gruppen eingeteilt. Darin wurden gemeinsam mit den Expert*innen vor Ort drei unterschiedliche Fragen diskutiert: 1. Was meint eine Person damit, wenn sie sich als zweiheimisch bezeichnet? 2. Was würde sich ändern, wenn mehr Menschen mit Migrationsgeschichte in der Polizei beschäftigt wären? Und 3. Was kann man gegen Rassismus in der Schule/ der Ausbildungsstätte/ im Betrieb und im sozialen Umfeld tun? 

Moderiert wurde die Veranstaltung von Laura Villwock von den Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus der AWO Schleswig-Holstein und von der Lehrkraft Serap Çelimli. Nach intensiven Gesprächen wurden die Ergebnisse der einzelnen Gruppen vorgestellt und eine offene Diskussion zum Thema Rassismus geführt. „Wir freuen uns sehr über diesen intensiven Austausch. Die Antworten der Schülerinnen und Schüler haben gezeigt, wie präsent das Thema Rassismus im Alltag ist und wie wichtig es ist, hier eine Sensibilität zu entwickeln“, sagt Hatice Erdem, die Regionalleiterin von AWO Interkulturell.

 

 

 

 

 

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