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20 Anträge und eine Resolution beschlossen – Wandel zum Präsidialmodell
mit der Wahl des Vorsitzenden und der Präsidiumsmitglieder abgeschlossen

Lübeck. Das 100. Jahr ihres Bestehens nutzte die AWO auch, um aus der Erfahrung zu lernen und den Blick für die Zukunft zu schärfen. Denn politische Umbrüche und gesellschaftliche Veränderungen in der Welt, in Europa und Deutschland geben uns Gründe genug, eigene Positionen zu verdeutlichen und die Arbeit der AWO an der einen oder anderen Stelle neu zu durchdenken.

Gruppenfoto klein

Das Präsidium und der Vorstand des Landesverbandes der Arbeiterwohlfahrt Schleswig-Holstein: v.li. Michael Selck (Vorstandsvorsitzender), Hans-Dieter Kleine (Präsidiumsmitglied), Kai Bellstedt und Gesa Langfeldt (beide: stellvertretende*r Vorsitzende*r des Präsidiums), Peter Stark (Präsidiumsmitglied), Brigitte Siedschlag (Präsidiumsmitglied), Helga Poppe (Präsidiumsmitglied), Dr. Bernd Schubert (Vorstandsmitglied), Maren Korban (Präsidiumsmitglied), Markus Mesch (Präsidiumsmitglied), Birgit Damm (Präsidiumsmitglied) und Wolfgang Baasch (Vorsitzender des Präsidiums).



Quartiersentwicklung im Fokus

Daher stand die ordentliche Landeskonferenz am 16. November 2019 in den Media Docks in Lübeck ganz im Zeichen des Leitantrages, in dem es um die Stärkung des Mitgliederverbandes in Schleswig-Holstein und um die intergenerative Quartiersentwicklung geht. Damit setzt sich die AWO für die künftige Arbeit das Ziel, generationsübergreifende Quartiersentwicklung aus verbandspolitischer Gestaltungsperspektive unter Einbindung freiwilligen Engagements zu stärken und die Ehrenamtsförderung zur Unterstützung von Nachbarschaftsstrukturen zu verstetigen.

Dabei ist das sozialräumliche Quartier ein wichtiger Ausgangspunkt, denn im Sozialraum kann sich der einzelne Mensch für den Zusammenhalt der Gesellschaft engagieren, Akzeptanz und Wertschätzung der Mitmenschen erfahren und Demokratie leben. Daneben gibt es weitere große gesellschaftliche Herausforderungen wie den demografischen Wandel, die Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit, die fortschreitende Digitalisierung und die Verteidigung der Menschenrechte gegen jede Form von Extremismus, denen sich die AWO mit ihrer Arbeit stellen möchte.

Von Kinderarmut über Istanbul-Konvention bis Inklusion

Auf der diesjährigen Landeskonferenz wurden daher insgesamt 20 Anträge und eine Resolution zu den Themenbereichen soziale Gerechtigkeit, Migration und Integration, Inklusion, Kinder, Jugend und Familie und Verbandswesen als Basis für die weitere Arbeit diskutiert und beschlossen. Die AWO möchte sich künftig u.a. verstärkt für die Chancen- und Lohngerechtigkeit aller Geschlechter, für die konsequente Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und die Umsetzung der Istanbul-Konvention, gegen die Verschärfung der Kinderarmut, für die Beseitigung des Mangels an bezahlbarem Wohnraum, die Erhöhung des Stellenwerts Sozialer Arbeit, eine umfassende Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention sowie einen Landesrahmenvertrag zur Entwicklung und Förderung des Pflegekinderwesens einsetzen.

Neue Strukturen beim AWO Landesverband Schleswig-Holstein e.V.

Nachdem bei der außerordentlichen Landeskonferenz im Mai die Änderung der Satzung hin zum Präsidialmodell beschlossen wurde, ist sie mit der Wahl des Präsidiums am 16. November in Lübeck in Kraft getreten. Gewählt wurden Wolfgang Baasch als Vorsitzender des Präsidiums, Gesa Langfeldt und Kai Bellstedt als stellvertretende*r Vorsitzende*r und Birgit Damm, Hans-Dieter Kleine, Maren Korban, Markus Mesch, Helga Poppe, Brigitte Siedschlag sowie Peter Stark als weitere Präsidiumsmitglieder. Mit der konstituierenden Sitzung des Präsidiums am vergangenen Montag wurde zudem der Vorstand mit Michael Selck als Vorstandsvorsitzender und Dr. Bernd Schubert als Mitgliedes des Vorstandes berufen.

 

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