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Klimafreundlich pflegen – AWO im Gespräch mit Bundesumweltministerin

Berlin, 29. November 2018. Im Rahmen der gestrigen Jubiläumsfeier zum 10-jährigen Bestehen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) tauschte sich die Bundesumweltministerin Svenja Schulze mit sechs ausgewählten Klimaschutzprojekten aus. Darunter auch das Anfang 2018 von der AWO gestartete Projekt „klimafreundlich pflegen“.

Um die Pariser Klimaschutzziele zu erreichen, sind alle Wirtschafts- und Gesellschaftsbereiche gefordert. Auch die AWO übernimmt hierbei Verantwortung. Der Bereich der stationären Pflege spielt dabei mit seinen vielen Einrichtungen eine besonders wichtige Rolle. In dem vom AWO Bundesverband initiierten und vom Bundesumweltministerium geförderten Projekt „klimafreundlich pflegen“ werden daher seit Anfang des Jahres mit 30 Einrichtungen Strategien und Maßnahmen für den Klimaschutz entwickelt und erprobt. „Wir wollen die Einrichtungen dabei unterstützen, sich auf den Weg zu machen und bei sich einen fortlaufenden Verbesserungsprozess für den Klimaschutz zu verankern“, erläuterte AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker den Ansatz des Projektes und führt aus: „Der Pflegebereich ist vielerorts massiv überlastet. Gerade deshalb muss das Thema ebenso schonend, wie zielgerichtet angegangen werden. Hierfür entwickeln wir mit den Beschäftigten vor Ort Maßnahmen, die trotz der schwierigen Rahmenbedingungen umsetzbar sind und spürbare CO2-Einsparungen herbeiführen.“

Die Bundesumweltministerin Svenja Schulze interessierte sich besonders dafür, wie die Mitarbeitenden für das Thema Klimaschutz sensibilisiert und motiviert werden können. Nach Ansicht der AWO ist der Klimawandel keinesfalls ein rein ökologisches Thema. Die humanitären Auswirkungen sind schon heute sichtbar und berühren die AWO und die bei ihr tätigen Menschen in ihrem Kernarbeitsfeld. Entsprechend sei bei vielen Mitarbeitenden eine hohe Bereitschaft und Motivation zu spüren, sich dem Thema und den damit verbundenen Herausforderungen zu stellen.

Die AWO hat sich in einem Bundeskonferenzbeschluss 2016 zu den Pariser Klimaschutzzielen sowie ihrer damit verbundenen Verantwortung bekannt. Sie fordert die Politik auch mit Blick auf die anstehende UN-Klimakonferenz in Katowice auf, das Ziel einer maximalen Erderwärmung um 1,5°C ernst zu nehmen und konsequent darauf hinzuarbeiten. Das Projekt klimafreundlich pflegen hat eine Laufzeit bis 2020.

Weitere Information unter www.klimafreundlich-pflegen.de oder bei dem Projektleiter Steffen Lembke (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots gesch√ľtzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

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